Bezeichnen Sie eine andere Autofahrerin als Schlampe, handelt es sich ebenfalls um eine Beleidigung, die eine Anzeige sowie 1.900 Euro nach sich ziehen kann. Es droht eine hohe Geld- oder eine Freiheitsstrafe von bis zu ­einem Jahr. Das liegt daran, dass die "Anzeigebereitschaft" bei Beleidigungen eher niedrig ist. Denn eine Strafverfolgung kommt nur bei einem öffentlichen Interesse in Betracht. Beleidigung Bei der Beleidigung, § 185 StGB, handelt es sich um ein absolutes Antragsdelikt, daher: sie wird überhaupt nur auf Antrag verfolgt. Strecken Sie jemandem die Zunge heraus, wird dies zwar auch als Beleidigung im Straßenverkehr gewertet, Sie könnten allerdings mit einer Geldstrafe von 150 Euro davonkommen. Für Beleidigung und Nötigung im Straßenverkehr gibt es keine gesonderten Regelungen bzw. Angeklagte im Rahmen von Vernehmungen um Kopf und Kragen reden. Wird man handgreiflich, wird das sogar mit zwei Jahren Strafe geahndet. Wägen Sie im Einzelfall ab, ob eine Anzeige Sinn ergibt. Wer flucht nicht gerne einmal im Auto über andere Verkehrsteilnehmer. Welche Strafen bei Beleidigungen im Straßenverkehr drohen. Ein Rechtsanwalt für Strafrecht kann die für Ihren Fall bestmögliche Verteidigungsstrategie erarbeiten und Sie vor unbedachten Äußerungen bewahren. Kaum jemand macht sich die Mühe, zur Polizei zu gehen, wenn er Opfer einer Beleidigung wurde. AW: Erfolgsaussichten bei Anzeige wg. Anzeigeerstattung bei strafbaren Beleidigungen. Beleidigung können schnell einige hundert Euro kosten. Anzeigen können bei der örtlichen Polizei oder Staatsanwaltschaft erstattet werden, egal ob mündlich oder schriftlich. Beleidigung (§ 185 StGB) und Nötigung (§ 240 StGB) sind Straftaten, die mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe geahndet werden. Beleidigungen oder Nötigung im Straßenverkehr sind aber kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat (§ 185 StGB). Anzeige wegen Beleidigung und Nötigung im Straßenverkehr. Eine Anzeige wegen Beleidigung kann Nerven kosten und zudem kommt es immer wieder vor, dass sich Beschuldigte bzw. Beleidigungen sind alltäglich – Anzeigen wegen Beleidigung sind hingegen seltener.

Doch schnell sind die Gemüter erhitzt, ein Wort gibt das andere. es wird der allgemeine Straftatbestand angewendet. Sogar Gefängnis ist möglich. Sogar Gefängnis ist möglich.